Wednesday, November 2, 2011

EMO Missions Guest Speaker Reinhold Strähler



Die Sehnsucht der Völker

Predigt in der Calvary Chapel Wiesbaden am 30.10.2011

Reinhold Strahler EMO

Predigttext: Jesaja 2,1-5

Einleitung

(Fotos Mittlerer Osten) Wir leben in spannenden Zeiten! Völker, die jahrzehntelang von weltbekannten Despoten regiert wurden, schütteln ihre Herrscher ab und suchen sich ihren eigenen Weg. Ben Alis Tunesien hat ein neues Parlament gewählt. Mubaraks Ägypten bereitet sich auf Wahlen vor während der alte Präsident vor Gericht steht. Gaddafis Libyen steht nach einem blutigen Bürgerkrieg vor einer neuen Ära. Durch die Geschichte der Menschheit hindurch haben Völker machtvolle Aufstiege und schmähliche Untergänge erlebt. In der Bibel lesen wir von vielen Völkern, eine ganze Reihe werden namentlich erwähnt: Ägypter und Syrer, Phönizier und Römer, Assyrer und Perser und viele andere.

Wir hören auf einen Text aus dem Wort Gottes, in dem es um die Völker geht. In diesem Abschnitt kämpfen die Völker nicht gegeneinander, es geht auch nicht um internes Gerangel um die Macht. Nein, in diesem Abschnitt geht es um ein erstaunliches und völlig ungewöhnliches Verhalten der Völker. Ich lese aus Jesaja 2 die ersten fünf Verse.

(Jesaja 2,1-5 / 3 Folien)

Wow! Das ist ja interessant! Mal keine Geschichte von Krieg und Intrigen, sondern von Völkern, die zum „Berg des Herrn“ pilgern und nach der Weisung Gottes suchen! Von Völkern, die ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Was will Jesaja mit dieser Botschaft sagen? Und bedeutet dieser Abschnitt heute für uns? Drei Gedanken sind mir in der Vorbereitung wichtig geworden. Zunächst einmal wird grundsätzlich deutlich: Gott ist ein Gott aller Völker. Das ist der erste Gedanke:

1. Gott ist ein Gott aller Völker

In Vers 1 wird uns kurz gesagt, wer hier zu wem redet. Es geht um eine Vision, die der Prophet Jesaja über Juda und Jerusalem gesehen hat. Das führt uns in die Zeit etwa 700 Jahre vor Christus. Das Volk Israel hat schon eine lange Geschichte als Königreich hinter sich, von Saul und David angefangen, über die Teilung des Reiches, bis hin zu den Königen zur Zeit Jesajas. Diese Zeit ist geprägt von einer langen Auseinandersetzung zwischen denen, die Gott vertrauten und ihm nachfolgen wollten, und den gottlosen Königen und dem Volk, das Gottes Gebote missachtete. Mitten hinein in diese Auseinandersetzung redet Gott durch Jesaja zu seinem Volk. Ja, der Prophet ringt regelrecht um die Menschen und versucht sie zum Glauben an ihren Gott zu ermutigen. Ein Großteil der Verkündigung Jesajas hat mit der Ankündigung von Gottes Gericht über sein Volk zu tun. Für dieses Gericht benutzt Gott andere Völker. Es werden schließlich die Babylonier sein, die Jerusalem und den Tempel zerstören und einen großen Teil des Volkes in die Verbannung führen werden. Doch auch für diese Völker kündigt Jesaja Gericht an. Auch sie orientieren sich nicht an Gottes Geboten.

(Fotos Völker) Nun redet Jesaja aber von einer Zeit, wo nicht nur Israel dem Herrn gehorsam sein wird, sondern wo sogar die Völker nach Zion kommen werden, um von dort Weisung zu erhalten. Das ist erstaunlich! Gleich am Anfang des langen Buches macht Jesaja deutlich, dass nicht nur Israel sondern auch die Völker sich jenseits des Gerichtes in ganz neuer Weise Gott zuwenden werden. Wenn Gott über die Völker Gericht ausübt, dann hat er als Ziel nicht ihre Bestrafung oder gar Zerstörung, sondern er will sie zurecht bringen und zu ihm ziehen. Gott ist ein Gott aller Völker! Ihm sind die Völker und die dahinter stehenden Menschen wichtig!

In diesem Abschnitt redet Jesaja davon, dass die Völker zu dem „Berg des Herrn“, kommen werden. Dieser „Berg des Herrn“ wird auch mit „Zion“ bezeichnet (V. 3). Was ist mit dieser Bezeichnung gemeint? Zion war zunächst der Name einer Festung in Jerusalem, die lange Zeit in der Hand der Jebusiter war. Erst unter David gelang es, die Festung und die Stadt einzunehmen (2. Sam. 5,7). Die Festung Zion lag auf einem schmalen steilen Bergkamm südlich des späteren Tempelberges. Später wurde der Name „Zion“ für den ganzen Tempelberg verwendet und schließlich wurde er zur Bezeichnung für ganz Jerusalem und seine Bewohner. Für die Juden war Zion der Mittelpunkt der Welt. In vielen Stellen der Bibel begegnet uns dieser Name, z. B. in Psalm 48: „Schön ragt empor der Berg Zion, daran sich freut die ganze Welt“. An anderen Stellen wird zwar der Name Zion nicht erwähnt, doch es geht um die Stadt Jerusalem und den Tempel auf dem Berg Zion, z. B. in Psalm 84: „Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn.“

Eine ganze Theologie rankte sich um den Begriff Zion und dessen Bedeutung für die Identität des Volkes Israel. Das Ungewöhnliche ist nun aber, dass Zion hier als Anziehungspunkt für die Völker beschrieben wird! Nicht nur Israel, sondern die Völker kommen zum Zion!

Wenn Gott aber ein Gott aller Völker ist, wie verhält sich das dann zu der Tatsache, dass er sich im Alten Testament so stark auf Israel konzentriert? Wenn wir das AT aufmerksam lesen wird deutlich, dass Gott Israel aus einem bestimmten Grund erwählt hat, nämlich um Gottes Licht unter den Völkern strahlen zu lassen. Und das ist der 2. Gedanke:

2. Gottes Licht strahlt unter den Völkern auf

Durch das ganze AT hindurch sehen wir, wie Gott auf die Erfüllung seiner Mission zuarbeitet: Alle Menschen sollen ihn erkennen und anbeten! Er erwählt Israel, um durch dieses Volk sein Licht in die ganze Welt scheinen zu lassen. Aus Israel kommt eines Tages der Messias, der ein Licht für die Heiden, für die Völker, ist.

Die Israeliten haben dieses Prinzip nie so recht verstanden. Als Volk bezogen sie ihre eigene Identität eher aus der Abgrenzung zu den anderen Völkern. Sie verstanden Jahwe als ihren Gott, der nur zu ihrem eigenen Segen da ist. Die anderen Völker aber sind die Feinde, Gott richtet sie, straft sie. Israel aber soll herrschen. Das wurde u. a. in der Erfahrung des Exodus deutlich: Gott ist stärker als die Ägypter, er führt sein Volk aus der Sklaverei, die ägyptische Armee versinkt in den Fluten des Roten Meers. Mit Psalm 2,8 betete das Volk schon lange: „Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.“

Jesaja bestätigt diese Sicht zunächst. Ja, es stimmt: Gott ist der Gott Israels, und er richtet die Völker! Jesaja und die anderen Propheten haben immer auch Gottes Zorn über die Sünden der Völker ausgesprochen und Gericht angekündigt. Die Israeliten haben sich gefreut, dass ihr starker Gott es diesen Heiden heimzahlen würde, die sich oft so arrogant und grausam verhalten!

Doch hier in Kapitel 2 erkennt Jesaja in seiner Schau, dass Gottes Herrschaft über die Völker sich nicht nur in seinem Gericht über diese zeigt, sondern dass es da noch eine ganz andere Dimension gibt: Die Völker kommen freiwillig, von sich aus, nach Zion und huldigen dem Gott Israels! Das war bisher außerhalb des Gesichtskreises der Frommen im Lande.

Durch das ganze AT hindurch macht Gott immer wieder deutlich, dass es ihm nicht nur um sein Volk Israel geht, sondern um alle Völker. Und Israel hat einen konkreten Auftrag: Durch dieses Volk soll Gottes Licht unter den Völkern strahlen! Ab und zu ist das in der Geschichte Israels tatsächlich geschehen. Etwa als die Königin von Saba von der Weisheit und dem Reichtum König Salomos hörte und ihm einen Besuch in Jerusalem abstattete. Oder als der syrische Hauptmann Naeman Heilung für seine Lepra bei dem Propheten Elisa suchte. Doch das waren eher Ausnahmen. Meistens konnten Israels Nachbarn wenig von Gottes Licht im Leben dieses Volkes sehen.

Warum ziehen diese Völker nun aber nach Jerusalem? Die Völker – oder vielmehr die Menschen die zu diesen Völkern gehören – haben eine tiefe Sehnsucht. Sie wollen zum Gott Israels, zu seinem Tempel und ihn dort anbeten. Er soll ihnen seinen Weg zeigen und sie wollen lernen, so zu leben wie er es will. D. h. diese Menschen haben entdeckt, dass es da etwas bei Gott gibt was ihnen fehlt! Durch die Geschichte Israels erkennen sie, dass dieser Gott treu ist, zu seinen Verheißungen steht, dass er den Menschen nahe ist. Diesen Gott wollen sie kennen lernen.

(Fotos Mittlerer Osten) Wie ist das mit der Sehnsucht der Menschen in der arabischen Welt heute? Hinter all den Umbrüchen, den Demonstrationen und Revolutionen, macht sich eine tiefe Sehnsucht nach mehr Freiheit, nach einem Ende der Unterdrückung, nach mehr Gerechtigkeit bemerkbar. Mit einer unglaublichen Wucht entlädt sich diese Sehnsucht, der Frust der jahrelangen Unterdrückung, der Verhinderung der Meinungsfreiheit. Die große Frage ist, wohin werden sich die Menschen, die Nationen, wenden? Zu dem Gott Israels wie wir ihn in der Bibel kennen lernen? Im großen Stil ist das sicher nicht das Anliegen der Menschen. In der Stunde Null hat der Führer des Übergangsrates in Libyen deutlich gemacht, dass das neue Libyen islamisch geprägt sein wird, mit der Scharia, dem islamischen Gesetz, als Grundlage. In Tunesien hat die Bevölkerung bei den Wahlen vor einer Woche mehrheitlich eine islamistisch geprägte Partei gewählt. In Ägypten gibt es viele, die nach einer stärkeren Islamisierung rufen, in der die Christen immer weniger Platz haben sollen.

(Christen) Für die christliche Minderheit in den arabischen Ländern sind diese Entwicklungen bedrohlich. Sie machen sich große Sorgen, ob sie in Zukunft noch genügend Freiraum zum Leben haben werden. Andererseits beinhalten diese Umbrüche auch eine große Chance. Wo Menschen ihre Angst vor unterdrückerischen Strukturen verlieren, da haben Einzelne auch den Mut, sich für eine alternative religiöse Orientierung zu entscheiden. Sich Jesus Christus zuzuwenden. Seit Beginn der Revolution sind Christen in Ägypten mutiger geworden, mit Muslimen offen über ihren Glauben an Jesus zu reden. Und wir beten dafür, dass auch in Libyen Muslime offen werden für Jesus und es wagen, ihm nachzufolgen.

(Migranten) Wie ist das mit der Sehnsucht der Menschen um uns herum? Nach was sehnen sie sich? Wo versuchen sie, ihre Sehnsucht zu stillen? Als Nachfolger Jesu können wir ihnen helfen, ihre Sehnsucht an der richtigen Stelle zu stillen, nämlich bei unserem wunderbaren Gott! Hier in Wiesbaden leben so viele Menschen, für die das Leben in einer postmodernen Gesellschaft keinen wirklichen Sinn mehr macht. Die nicht wissen, wozu sie leben. Es gibt viele Menschen mit Migrationshintergrund, die sich einsam fühlen und nicht wirklich hier angekommen sind. Diesen Menschen können wir uns in Liebe zuwenden und sie in Verbindung bringen mit Gott, der für sie da ist, der ihrem Leben Sinn und Ziel gibt.

Kommen wir zurück zu der Botschaft Jesajas. In den Versen 2 und 3a machen sich die Völker auf, um nach Zion zu kommen. „Kommt, wir wollen auf den Berg des Herrn steigen!“ Die ganze Bewegungsrichtung geht hin zum Zion. Doch von Vers 3b an ist die Bewegungsrichtung umgekehrt: Die auf dem Berg Zion empfangene Weisung wirkt nun in die Welt hinein. „Denn vom Berg Zion aus wird der Herr seine Weisungen geben, dort in Jerusalem wird er der ganzen Welt seinen Willen verkündigen.“ Das ist der dritte Gedanke den wir miteinander überlegen wollen:

3. Gott setzt in Bewegung

Manche Christen meinen, der Gedanke der Mission wäre erst im Neuen Testament entstanden, z. B. durch den sogenannten Missionsbefehl Jesu an seine Nachfolger am Ende des Matthäusevangeliums. Doch schon im Alten Testament macht Gott deutlich, dass ihm Mission am Herzen liegt, dass er ein Gott der Mission ist. Immer wieder drückt Gott seinen Willen aus, dass er alle Menschen retten will. Abraham gegenüber verheißt er, dass durch ihn und seine Nachkommen alle Menschen gesegnet werden (1. Mo. 12,1-3). Dem Volk Israel lässt Gott durch Mose sagen, dass sie ein Volk von Priestern sein sollen, durch das andere Völker zur Erkenntnis Gottes finden sollen (2. Mo. 19,5+6). Und schließlich machen die Verheißungen über das Kommen des Messias deutlich, dass dieser ein Licht für die Völker sein wird, nicht nur für Israel (Jes. 49,5+6).

Das Prinzip im AT im Blick auf Mission ist die Einladung an die Völker, zu Israel und seinem Gott zu kommen. Im NT geht es darum, dass wir als Gemeinde hingehen, um die Völker mit dem Evangelium zu erreichen. In der Zeit des Alten Testamentes sollte das Volk Israel mit seinem Gott in einer Art und Weise leben, dass die umliegenden Völker davon beeindruckt werden und ebenfalls zu diesem Gott kommen würden. Im NT macht Jesus seinen Nachfolgern gegenüber deutlich, dass sie nicht in Jerusalem bleiben sollen, sondern hinausgehen in alle Welt, zu allen ethnischen und linguistischen Volksgruppen dieser Erde.

Diese beiden Bewegungen werden mit den Fachwörtern „zentripetal“ und „zentrifugal“ bezeichnet:

· zentripetal: da geht es um eine Bewegung von außen nach innen, eine Kraft die von der Peripherie zum Zentrum hin zieht;

· zentrifugal: da geht es um eine Bewegung von innen nach außen, eine Kraft die vom Zentrum weg zur Peripherie führt.

Der Plan Gottes für das Heil war schon immer universal, er hat alle Menschen und Völker eingeschlossen. Gott will, dass alle gerettet werden. Doch im AT liegt der Schwerpunkt auf der Einladung zu kommen. Im NT liegt er auf der Aufforderung zu gehen. Der Abschnitt in Jesaja 2 ist ein typisches Beispiel für die Komm-Struktur. Jesaja sieht, wie die Völker nach Zion kommen. Gleichzeitig macht er aber auch deutlich, dass da, wo Menschen und ganze Völker zum Herrn kommen, drastische Veränderungen passieren können.

Jesaja sieht in seiner Vision, wie der Zug der Völker nach Jerusalem dramatische Konsequenzen hat: Diese Völker werden zunächst von Gott gerichtet und zurechtgewiesen. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern! Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen! Wow! Wirklicher Weltfrieden! Der Vers steht ebenso in Micha 4,3.

(Logo) Die Aussage, „Schwerter zu Pflugscharen“ war in den 80er Jahren ein wichtiges Motto unter jungen Christen in der damaligen DDR. Es war eine Bewegung junger Christen, die sich für den Frieden zwischen Ost und West einsetzten. 1980 wurde dieses Motto auf 100.000 Lesezeichen und ein Jahr später auf 200.000 Aufnähern und weiteren Lesezeichen gedruckt. Lesezeichen und Textildruck benötigten damals in der DDR keine Druckgenehmigung! In der Folge verweigerten immer mehr Jugendliche den Wehrdienst. Die Aktion führte dazu, dass die Staatsmacht in Panik geriet. Schüler und Auszubildende, die es trugen, bekamen schwere Nachteile, wenn sie die Aufnäher nicht von ihren Jacken entfernten. Die Aktion gilt als eine entscheidende Wurzel der Friedensbewegung in der DDR, die 1989 zur Friedlichen Revolution führte. Junge Christen ließen sich durch diesen Vers aus dem Jesaja- und Michabuch inspirieren, sich gewaltfrei für eine Veränderung in der DDR einzusetzen. (Idea Spektrum vom 6.10.2011)

Von dieser Vision haben sich viele Christen und Nichtchristen durch die Geschichte hindurch zu einem Einsatz für den Frieden motivieren lassen. Gott setzt in Bewegung! In Vers 5 lesen wir, wie Jesaja auch das eigene Volk dazu aufruft, sich von Gott in Bewegung setzen zu lassen. „Kommt, ihr Nachkommen Jakobs, wir wollen schon jetzt mit dem Herrn leben. Er ist unser Licht!“ Mit anderen Worten: Wenn das alles stimmt, wenn die Völker einmal zu Gott kommen werden, dann ist es selbstverständlich, dass wir als Volk Gottes im Licht des Herrn leben.

Wie kann das für uns aussehen, mit dem Herrn zu leben, uns von ihm bewegen zu lassen? Ich denke es geht darum, dass wir unser ganzes Leben auf Gott ausrichten. Mein ganzes Leben soll von Gott geprägt sein, nicht nur die Zeit in der ich am Sonntag im Gottesdienst sitze. Es geht um einen missionalen Lebensstil. Hier in Wiesbaden, an der Hochschule, am Arbeitsplatz, in der Familie – da lebe ich mit Jesus und für Jesus. Lasse mich von seinen Prinzipien leiten. Tue das, was ich tue zu seiner Ehre. Das ist das ganz normale Leben als Christ, in welcher Lebenssituation und in welcher Lebensphase ich mich auch befinde.

(Junge Männer in Syrien) Sich von Gott bewegen zu lassen kann aber auch bedeuten, dass ich mich mit meinem Leben in besonderer Weise für seine Sache einsetze. Die Geh-Struktur der Mission wie wir sie im Neuen Testament finden braucht Menschen, die ganz bewusst ihren eigenen Kulturkreis verlassen und sich von Gott in einen anderen Kulturkreis senden lassen. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass Du mit Deinen Gaben, mit Deiner Ausbildung oder Studium, einen wichtigen Beitrag in Gottes weltweiter Mission leisten könntest? Marie-Luise und ich waren insgesamt 20 Jahre im Ausland als Missionare und wir haben diesen kulturüberschreitenden Dienst im Mittleren Osten und Ostafrika als spannend und unwahrscheinlich bereichernd erlebt. Als EMO suchen wir Mitarbeiter, die sich mit ihren Gaben einbringen, um Menschen mit der Botschaft von Jesus Christus vertraut zu machen.

(EMO-Fotos) Wenn Menschen um uns herum und unter den Völkern dieser Erde das Licht Gottes sehen und Jesus Christus begegnen sollen, dann müssen wir uns von dieser zentrifugalen Kraft des Evangeliums anstecken lassen. Dann gehen wir vom Zentrum hinaus an die Peripherie. Aus unserem schönen und gemütlichen Gemeindehaus hinein in die Lebenswelt der Menschen um uns herum. Hinaus in die Welt zu Menschen die eine andere Sprache sprechen, eine andere Kultur haben, und denen noch nie jemand etwas von Jesus Christus erzählt hat. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, dass die Vision Jesajas Wirklichkeit wird: Dass Menschen aus allen Völkern sich aufmachen und sagen: „Kommt, wir wollen auf den Berg des Herrn steigen! Dort werden wir lernen so zu leben, wie er es will.“

Amen.

Monday, July 18, 2011

Rhine Worship and Baptism August 21st

Coming Soon!
Special event next month
We will be having our Regular Sunday Service and a Beach Baptism On the Rettburg Aue next month on the 21st of August!
Hope we see you there !
Blessings
Ron

Sunday, July 10, 2011

10.7.2011 Luke 7: 18-35

Are you the one? Dealing with doubts

Good morning everyone. It´s wonderful to see all of you here this morning. We thank God for everyone of you.

As most of you know…..at Calvary Chapel Wiesbaden….. We teach through the Bible verse by verse…… We are studying the Gospel….the Good news as recorded by Luke…… Today we are in Luke 7…..

Remember last time we were together…..we saw Jesus raise the dead…….. We are in the part of Luke that shows us proof that the son of man is the Son of GOD…… Yes, Luke shows us that Jesus is God come in the flesh….. to redeem us…..

Jesus raised the widow´s son from the dead…….. in the middle of the funeral procession…. The people were amazed and afraid….. let´s look at their response as we pick up again in Chapter 7….….. I´ll begin at verse 16……..

Luke 7: 16- 23 NLT

16 Great fear swept the crowd, and they praised God, saying, “A mighty prophet has risen among us,” and “God has visited his people today.” 17 And the news about Jesus spread throughout Judea and the surrounding countryside.

18 The disciples of John the Baptist told John about everything Jesus was doing. So John called for two of his disciples, 19 and he sent them to the Lord to ask him, “Are you the ONE we’ve been expecting, or should we keep looking for someone else?”

20 John’s two disciples found Jesus and said to him, “John the Baptist sent us to ask, ‘Are you the ONE we’ve been expecting, or should we keep looking for someone else?’”

21 At that very time, Jesus cured many people of their diseases, illnesses, and evil spirits, and he restored sight to many who were blind.

22 Then he told John’s disciples, “Go back to John and tell him what you have seen and heard—the blind see, the lame walk, the lepers are cured, the deaf hear, the dead are raised to life, and the Good News is being preached to the poor.

23 And tell him, ‘God blesses those who do not turn away because of me.’”

Luke 7: 16 – 23 Neues Leben

16 Angst und Ehrfurcht erfassten die ganze Menge. Sie lobten Gott und sagten: »Ein mächtiger Prophet ist zu uns gekommen. Heute hat Gott sein Volk besucht.«

17 Berichte über diese Tat verbreiteten sich in ganz Judäa und bis über die Grenzen des Landes hinaus.

18 Johannes der Täufer erfuhr von seinen Jüngern alles, was Jesus tat. Er rief zwei seiner Jünger zu sich

19 und schickte sie zum Herrn, um ihn zu fragen: »Bist du wirklich der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?«

20 Die beiden Jünger von Johannes fanden Jesus und sagten zu ihm: »Johannes der Täufer schickt uns, um zu fragen: `Bist du wirklich der, der kommen soll oder sollen wir auf einen anderen warten?´

21 Während sie bei ihm waren, heilte er viele Menschen von ihren Krankheiten, trieb böse Geister aus und gab Blinden ihr Augenlicht zurück.

22 Er gab den Jüngern des Johannes zu Antwort: »Kehrt zu Johannes zurück und berichtet ihm, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Gelähmte gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden auferweckt und den Armen wird die gute Botschaft verkündet.

23 Und sagt ihm auch: `Gott segnet die, die keinen Anstoß an mir nehmen1.«

V16…. Great fear…..they knew that they were in the presence of the Messiah of God! …. God had at long last visited his people…… the Good News spread all around……perhaps 50 0r 100 kilometers…….

V18…..the disciples of John came to him and told him………. They were trying to encourage him…… He had been thrown in prison……..

John was sitting there expecting the Lord to begin His Kingdom at any minute…….. to set him free!..... He waited…..and waited……Not only did Jesus not come to set him free….. He left town…..

V19…… John sent 2 disciples……Are you …… THE ONE? A messianic title……

John knew Jesus was the Messiah!..... yet now he doubts…. he is unsure…….

I´ve called the message for today……

ARE YOU THE ONE?

Dealing with doubts….. Dealing with Uncertainty…..

Two things for us to see today

1. It´s normal to have doubts sometimes……

2 . We doubt because we look at our circumstances….. not at Jesus…… We look at our disappointment…..not at His unfailing Word….. His unfailing Love…..

First

1. It´s normal to have doubts sometimes…… Join the club……. All of us doubt sometimes……. I doubt ……The great men of the Bible doubted sometimes….

Moses…… Numbers 11: 11

Elijah…….. 1 kings 18….. a great victory….. great faith in the face of evil…..then 1 Kings 19……. He ran from Jezebel……. I´m the only one left……. No……… 7000 others……

Jeremiah…… Jeremiah 20…….

He prophesied of certain judgment….. it did not come immediately….. and the people hated him and made fun of him…..They wanted to be rid of him…… he doubted……. he tried to stop prophesying…. he tried to hold his tongue…. God´s word burned in his heart he had to speak…….

Paul……. 2 Cor 1: 8…….. Under great trials and struggles……. even Paul dispared of life…..…….

The problem is not that we doubt…….

The question is ….…. what do we do when we doubt……. John knew what to do…………

John went to Jesus…… Well he was in prison…… so……

John sent messengers to Jesus……. He was uncertain because of the very tough times…… He said…. maybe I missed something…… What a trial…….. Am I going to die here in this prison?......

Why the trials…… Why is the Christian life so hard……

Why do we doubt?

Because of unfulfilled expectations…….

We expect ……. The perfect life…..

I´m a Christian…..my life´s going to be perfect now…….right?.....

Well that´s what the prosperity teachers say…… the perfect bank account…… the perfect wife…. the perfect husband…. the perfect job……

But, That´s not what the Bible says…….

There will be times when we struggle……. When we are going thru great times of testing and trials……. Times when we doubt…….. but we were never promised a perfect life……. We need times of difficulty …….. times when we don´t understand why we are going thru tough stuff…….. It´s for our good…… It makes us cry out to the Lord…….. to go to Him…. with our doubts and fears and needs…… It´s the story of the Children of Israel…….

Deut 8……. let´s look…..

Deut 8: 1- 18 NLT

“Be careful to obey all the commands I am giving you today. Then you will live and multiply, and you will enter and occupy the land the Lord swore to give your ancestors. 2 Remember how the Lord your God led you through the wilderness for these forty years, humbling you and testing you to prove your character, and to find out whether or not you would obey his commands. 3 Yes, he humbled you by letting you go hungry and then feeding you with manna, a food previously unknown to you and your ancestors. He did it to teach you that people do not live by bread alone; rather, we live by every word that comes from the mouth of the Lord. 4 For all these forty years your clothes didn’t wear out, and your feet didn’t blister or swell. 5 Think about it: Just as a parent disciplines a child, the Lord your God disciplines you for your own good.

6 “So obey the commands of the Lord your God by walking in his ways and fearing him. 7 For the Lord your God is bringing you into a good land of flowing streams and pools of water, with fountains and springs that gush out in the valleys and hills. 8 It is a land of wheat and barley; of grapevines, fig trees, and pomegranates; of olive oil and honey. 9 It is a land where food is plentiful and nothing is lacking. It is a land where iron is as common as stone, and copper is abundant in the hills. 10 When you have eaten your fill, be sure to praise the Lord your God for the good land he has given you.

11 “But that is the time to be careful! Beware that in your plenty you do not forget the Lord your God and disobey his commands, regulations, and decrees that I am giving you today. 12 For when you have become full and prosperous and have built fine homes to live in, 13 and when your flocks and herds have become very large and your silver and gold have multiplied along with everything else, be careful! 14 Do not become proud at that time and forget the Lord your God, who rescued you from slavery in the land of Egypt. 15 Do not forget that he led you through the great and terrifying wilderness with its poisonous snakes and scorpions, where it was so hot and dry. He gave you water from the rock! 16 He fed you with manna in the wilderness, a food unknown to your ancestors. He did this to humble you and test you for your own good. 17 He did all this so you would never say to yourself, ‘I have achieved this wealth with my own strength and energy.’ 18 Remember the Lord your God. He is the one who gives you power to be successful, in order to fulfill the covenant he confirmed to your ancestors with an oath.

Deut 8: 1-18 Neues Leben

1 Befolgt gewissenhaft alle Gebote, die ich euch heute gebe! Dann werdet ihr leben und viele Nachkommen haben und das Land erobern, das der Herr euren Vorfahren mit einem Eid versprochen hat.

2 Erinnert euch an den ganzen Weg, den der Herr, euer Gott, euch während dieser 40 Jahre durch die Wüste führte. Dadurch wollte er euch demütigen und auf die Probe stellen, um euren wahren Charakter ans Licht zu bringen und um zu sehen, ob ihr seine Gebote befolgen würdet oder nicht.

3 Ja, er ließ euch eure Abhängigkeit spüren, indem er euch hungern ließ. Dann gab er euch Manna zu essen, das ihr und eure Vorfahren bis dahin nicht kanntet. Dadurch wollte er euch zeigen, dass der Mensch mehr als nur Brot zum Leben braucht. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund des Herrn kommt.

4 Denn während dieser 40 Jahre nutzten sich eure Kleider nicht ab und auch eure Füße schwollen nicht an.

5 Daran solltet ihr erkennen, dass der Herr, euer Gott, euch erzieht, so wie Eltern ihr Kind erziehen.

6 Lebt nach dem Willen des Herrn, eures Gottes, und habt Ehrfurcht vor ihm, indem ihr seine Gebote in eurem Leben umsetzt.

7 Denn der Herr, euer Gott, bringt euch in ein gutes Land. Dort gibt es Flüsse, Seen und Quellen, die in den Tälern und Bergen entspringen,

8 und Weizen und Gerste, Weinstöcke und Feigenbäume, Granatäpfel, Ölbäume und Honig.

9 Es ist ein Land, in dem ihr euch satt essen könnt und es euch an nichts fehlen wird. Ein Land, in dem die Steine Eisen enthalten und aus dessen Bergen du Kupfer abbauen kannst.

10 Wenn ihr dann gegessen habt und satt seid, sollt ihr den Herrn, euren Gott, für das gute Land, das er euch gegeben hat, loben.

11 Passt aber auf, dass ihr den Herrn, euren Gott nicht vergesst und dann seine Gebote, Vorschriften und Gesetze, die ich euch heute gebe, nicht mehr befolgt.

12 Wenn ihr genug zu essen habt und euch prächtige Häuser baut und darin wohnt,

13 und wenn eure Schaf-, Ziegen- und Rinderherden groß werden und ihr viel Gold, Silber und vieles andere besitzt,

14 dann werdet nicht überheblich und vergesst nicht den Herrn, euren Gott, der euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat.

15 Er hat euch durch die große, schreckliche Wüste mit ihren wasserlosen Gegenden, ihren Giftschlangen und Skorpionen geführt. Er ließ euch Wasser aus dem Felsen sprudeln

16 und gab euch in der Wüste Manna zu essen, eine Speise, die eure Vorfahren bis dahin nicht kannten. Auf diese Weise wollte er euch demütig machen und auf die Probe stellen, um euch letztendlich mit Gutem zu beschenken.

17 Denkt nur nicht, ihr wärt aus eigener Kraft und Anstrengung reich geworden.

18 Erinnert euch vielmehr daran, dass es der Herr, euer Gott, ist, der euch die Kraft gibt, Reichtum zu erwerben. Denn er erfüllt den Bund, den er mit euren Vorfahren schloss und der jetzt noch gilt.

Tough times trials……times of doubting….. Why?.....

The LORD tells us that it will happen and that he has a reason for it……

Deut 8……

1. remember……. God led you in the wilderness for 40 years…… He did it……

God led them thru great trials and difficulties……on purpose…… It´s not like God forgot his GPS…….. They were exactly where He wanted them to be……WHY?

2. to humble you

3. to test you…. To show you what was in your heart….. maturing process……like melting gold in a fire….. it purifies the gold ….. makes it really useful and beautiful…..

That´s right folks all the garbage that you are going thru right now……. is to show you ( to show us) what´s our your hearts….. to make us useful and beautiful……

4. teach you to depend upon the Word of God….. God´s promises….His redemption…..His unfailing Love………

5. It´s for our good …….. It helps us to obey HIM…. it makes us more like Jesus….. Jesus learned obedience by the things that he suffered…. Hebrews 5: 8…….

6. So that when He blesses us we will remember that these wonderful blessings come to us because of our Great redeemer…… not because we are something great…. So that we will be thankful not proud……. OK back to LUKE………

V20- 23….. John sent his disciples…..

ARE YOU THE ONE? In that same hour…… Jesus showed them With His miracles……that He is the ONE…..The Messiah…. Fulfilling many prophesies…….. He pointed to the Word of GOD…….. Here is truth……. I am….sent me…… He healed everyone who came to Him……. He raised the dead…….

John had seen Jesus…..he had seen the Holy Spirit descending from Heaven…. He heard the LORD GOD speak from heaven….This is my beloved son……. He had been filled with the Holy Spirit from his mother´s womb….. He had seen multitudes come to repent and believe the Good News of the coming Messiah…..

But now…… there were things that John didn´t understand….. he was uncertain….he was expecting more…… he was expecting the immediate fulfillment of all that the Word said about the coming of the Messiah…… complete total deliverance from Rome…… the start of that Everlasting Messianic Kingdom……. these unfulfilled expectations….these things that we expect God to do…… can be a stumbling block to us …….because we expect our Christian life to be perfect now…..

John was in prison…..he didn´t understand…..he knew the Word but…… at this moment in his life there were things that were so hard…… so heavy….. so dark…. He was at a loss for an answer….. he was disappointed with his circumstances…… maybe he was wrong about Jesus …… He was disappointed in the LORD….. Jesus showed them that he is the Messiah…the One…..He sent them back to John to encourage him……. Yes, I am the ONE……Look…….. I am fulfilling everything the Word says……..

Blessed is he who is not offended in ME…….

Luke 7: 24- 35 NLT

24 After John’s disciples left, Jesus began talking about him to the crowds. “What kind of man did you go into the wilderness to see? Was he a weak reed, swayed by every breath of wind? 25 Or were you expecting to see a man dressed in expensive clothes? No, people who wear beautiful clothes and live in luxury are found in palaces. 26 Were you looking for a prophet? Yes, and he is more than a prophet. 27 John is the man to whom the Scriptures refer when they say, ‘Look, I am sending my messenger ahead of you,

and he will prepare your way before you.’

28 I tell you, of all who have ever lived, none is greater than John. Yet even the least person in the Kingdom of God is greater than he is!”

29 When they heard this, all the people—even the tax collectors—agreed that God’s way was right,[e] for they had been baptized by John. 30 But the Pharisees and experts in religious law rejected God’s plan for them, for they had refused John’s baptism.

31 “To what can I compare the people of this generation?” Jesus asked. “How can I describe them? 32 They are like children playing a game in the public square. They complain to their friends,‘We played wedding songs, and you didn’t dance, so we played funeral songs, and you didn’t weep.’

33 For John the Baptist didn’t spend his time eating bread or drinking wine, and you say, ‘He’s possessed by a demon.’ 34 The Son of Man, on the other hand, feasts and drinks, and you say, ‘He’s a glutton and a drunkard, and a friend of tax collectors and other sinners!’ 35 But wisdom is shown to be right by the lives of those who follow it.”

Luke 7: 24- 35 Neues Leben

24 Als sie gegangen waren, wandte Jesus sich an die Menge und sagte über Johannes: »Wer ist dieser Mann in der Wüste, den ihr unbedingt sehen wolltet? Kam er euch schwach vor wie ein Schilfrohr, das im Windhauch hin und her schwankt?

25 Oder habt ihr einen Mann erwartet, der in kostbare Gewänder gehüllt ist? Nein, Leute mit kostbaren Kleidern und verschwenderischer Lebensart wohnen in Palästen, nicht in der Wüste.

26 Oder habt ihr in ihm einen Propheten vermutet? Ja, das ist er, und er ist sogar noch mehr als das.

27 Johannes ist der Mann, von dem die Schrift sagt: `Ich sende meinen Boten vor dir her, er wird deine Ankunft vorbereiten.´2

28 Ich sage euch: Von allen Menschen, die jemals gelebt haben, war keiner größer als Johannes. Und doch ist noch der Geringste im Reich Gottes größer als er!«

29 Als sie das hörten, gaben alle - auch die Steuereinnehmer - zu, dass Gott es gut mit ihnen meinte3. Und sie ließen sich von Johannes taufen.

30 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten dagegen lehnten den Plan, den Gott für sie hatte, ab, denn sie ließen sich nicht von Johannes taufen.

31 »Wie soll ich die Menschen dieser Generation beschreiben?«, fragte Jesus. »Womit soll ich sie vergleichen?

32 Sie sind wie Kinder, die auf der Straße spielen und sich bei ihren Freunden beklagen: `Wir haben lustige Lieder gespielt, und ihr wart nicht fröhlich; dann haben wir Klagelieder gespielt, aber ihr wart nicht traurig.´

33 Denn Johannes der Täufer trank keinen Wein und fastete oft, und von ihm sagt ihr: `Er ist von einem Dämon besessen.´

34 Der Menschensohn feiert und trinkt, und von ihm sagt ihr: `Er ist ein Schlemmer und Säufer, und die schlimmsten Leute sind seine Freunde!´

35 Doch die Weisheit erweist sich als richtig im Leben derer, die sie befolgen.

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1 Peter 1: 1- 16 NLT

1 This letter is from Peter, an apostle of Jesus Christ.

I am writing to God’s chosen people who are living as foreigners in the provinces of Pontus, Galatia, Cappadocia, Asia, and Bithynia.[a] 2 God the Father knew you and chose you long ago, and his Spirit has made you holy. As a result, you have obeyed him and have been cleansed by the blood of Jesus Christ. May God give you more and more grace and peace.

3 All praise to God, the Father of our Lord Jesus Christ. It is by his great mercy that we have been born again, because God raised Jesus Christ from the dead. Now we live with great expectation, 4 and we have a priceless inheritance—an inheritance that is kept in heaven for you, pure and undefiled, beyond the reach of change and decay. 5 And through your faith, God is protecting you by his power until you receive this salvation, which is ready to be revealed on the last day for all to see.

6 So be truly glad.[b] There is wonderful joy ahead, even though you have to endure many trials for a little while. 7 These trials will show that your faith is genuine. It is being tested as fire tests and purifies gold—though your faith is far more precious than mere gold. So when your faith remains strong through many trials, it will bring you much praise and glory and honor on the day when Jesus Christ is revealed to the whole world.

8 You love him even though you have never seen him. Though you do not see him now, you trust him; and you rejoice with a glorious, inexpressible joy. 9 The reward for trusting him will be the salvation of your souls.

10 This salvation was something even the prophets wanted to know more about when they prophesied about this gracious salvation prepared for you. 11 They wondered what time or situation the Spirit of Christ within them was talking about when he told them in advance about Christ’s suffering and his great glory afterward.

12 They were told that their messages were not for themselves, but for you. And now this Good News has been announced to you by those who preached in the power of the Holy Spirit sent from heaven. It is all so wonderful that even the angels are eagerly watching these things happen.

13 So think clearly and exercise self-control. Look forward to the gracious salvation that will come to you when Jesus Christ is revealed to the world. 14 So you must live as God’s obedient children. Don’t slip back into your old ways of living to satisfy your own desires. You didn’t know any better then. 15 But now you must be holy in everything you do, just as God who chose you is holy. 16 For the Scriptures say, “You must be holy because I am holy.”

1 Peter1 : 1-16 Neues Leben

1 Dieser Brief ist von Petrus, einem Apostel von Jesus Christus. Ich schreibe an die Auserwählten Gottes, die als Fremde in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Provinz Asien und Bithynien leben.

2 Gott, der Vater, hat euch vor langer Zeit erwählt, und der Geist hat euch geheiligt, sodass ihr nun Jesus Christus nachfolgt und durch seinen Tod am Kreuz gereinigt seid1. Ich wünsche euch, dass ihr immer mehr von der Gnade und dem Frieden Gottes erfüllt werdet.

3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn er hat uns in seiner großen Barmherzigkeit das Vorrecht geschenkt, wiedergeboren zu werden. Jetzt haben wir eine lebendige Hoffnung, weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist.

4 Denn Gott hat für seine Kinder ein unvergängliches Erbe, das rein und unversehrt im Himmel für euch aufbewahrt wird.

5 Und in seiner großen Macht wird er euch durch den Glauben beschützen, bis ihr das ewige Leben empfangt. Es wird am Ende der Zeit für alle sichtbar offenbart werden.

6 Freut euch deshalb von Herzen! Vor euch liegt eine große Freude, auch wenn ihr für eine Weile viel2 erdulden müsst.

7 Dies dient nur dazu, euren Glauben zu prüfen, damit sich zeigt, ob er wirklich stark und rein ist. Er wird erprobt, so wie Gold im Feuer geprüft und geläutert wird - und euer Glaube ist Gott sehr viel kostbarer als bloßes Gold. Wenn euer Glaube also stark bleibt, nachdem er durch große Schwierigkeiten geprüft wurde, wird er euch viel Lob und Herrlichkeit und Ehre einbringen an dem Tag, an dem Jesus Christus der ganzen Welt offenbart werden wird.

8 Ihn liebt ihr, obwohl ihr ihn nie gesehen habt. Obwohl ihr ihn nicht seht, glaubt ihr an ihn; und schon jetzt seid ihr erfüllt von herrlicher, unaussprechlicher Freude.

9 Das Ziel eures Glaubens wird die Rettung eurer Seelen sein.

10 Schon die Propheten wollten über diese Rettung mehr wissen und sagten voraus, was Gott euch zugedacht hat.

11 Und der Geist wirkte in ihnen, und sie versuchten zu erkennen, auf welche Zeit er sie hinwies, als er ihnen die Leiden von Christus und seine Herrlichkeit bereits damals ankündigte.

12 Es wurde ihnen gesagt, dass sich das nicht zu ihrer Zeit ereignen würde, sondern viele Jahre später, in eurer Zeit. Und nun wurde euch diese Botschaft durch diejenigen verkündet, die in der Kraft des Heiligen Geistes, der vom Himmel gesandt wurde, zu euch gepredigt haben. Und sogar die Engel sehnen sich danach, etwas davon zu sehen

13 Bemüht euch daher um ein klares, nüchternes Denken und um Selbstbeherrschung. Setzt eure ganze Hoffnung auf die Gnade, die euch bei der Wiederkehr von Jesus Christus erwartet.

14 Gehorcht Gott, weil ihr seine Kinder seid. Fallt nicht in eure alten, schlechten Gewohnheiten zurück. Damals wusstet ihr es nicht besser.

15 Aber jetzt sollt ihr in allem, was ihr tut, heilig sein, genauso wie Gott, der euch berufen hat, heilig ist.

16 Denn er hat selbst gesagt: »Ihr sollt heilig sein, weil ich heilig bin!

New testament Christianity is the human response to the revelation of God the creator as full of unfailing love….

Out of love for us….. we who did not love him…..The father sent His Son……Out of love for us…..we who did not love him…..he gave his life….. for our sins….to redeem us….

Believing in and being overwhelmed by his divine……. Perfect love……..is what makes it possible to love our neighbor and even our enemies…..as the law requires…….. the Law of God is the law of love……

Our love for others…….. is how we show our thankfulness to God for His unfailing love for us……

We look to God the father and to the LORD Jesus as our perfect examples……